Weltmeisterschaft in Amsterdam (Niederlande)


Der Deutschlandachter der Männer hat eine WM Medaille zwar knapp verpasst, ist aber wieder an der Weltspitze angekommen. Am letzten Sonntag kam das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) bei den Weltmeisterschaften in Amsterdam auf Platz vier. Das Großboot um Steuermann Jonas Wiesen, erster Vorsitzender der Rudergesellschaft Treis-Karden, lag auf den ersten 500 Metern noch in der Spitzengruppe, konnte jedoch bis zur 1000 Meter Marke das hohe Tempo der Spitzenboote nicht mitgehen. Gold ging in einem packenden Foto Finish in 5:17,57 Minuten an Gastgeber und Titelverteidiger Niederlande vor Olympiasieger Großbritannien und Australien, die alle drei die bisherige Weltbestzeit von 5:18,68 Minuten unterboten. Das deutsche Boot folgte in 5:20,71 Minuten nur knapp 2,5 Sekunden hinter den Medaillenrängen. Nach einem kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfall von Tassilo von Müller und Theis Hagemeister im Vorlauf saßen dann beide im Halbfinale wieder im Boot mit Frederik Breuer, Paul Klapperich, Julius Christ, Mattes Schönherr, Olaf Roggensack, Sönke Kruse und Steuermann Jonas Wiesen. Wegen des großen Starterfelds mussten die Achtermannschaften in weniger als 24 Stunden drei Rennen bestreiten. Zuerst ein Einzelzeitfahren der 13 Achter, dann das Halbfinale und dann das Finale. Der nächste Start des Deutschlandachters lässt nicht lange auf sich warten, am nächsten Wochenende beim 26. SH Netz Cup in Rendsburg. Hier wird Ruder Spitzensport aus der ganzen Welt erwartet.





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